Reiseberichte

Ukrainefahrt vom 03.10. – 09.10.2026

Am Samstag den 3.10. um 8:30Uhr ging es von Frauenzimmern mit 2 Lkws von AGAPE und 2 Sattelzüge von ‚Hoffnung und Hilfe‘ los. Unterwegs auf dem Rasthof Hohenlohe trafen wir noch den 3.Lastzug von H u H, so dass unser Konvoi jetzt aus 5 Lastzügen bestand. Wir kamen sehr gut vorwärts und kkamen um 21:00 Uhr auf einem TIR Parkplatz bei Wroclaw an. Nach einem guten Abendessen auf dem Rasthof gingen wir früh schlafen.

Am Sonntagmorgen ging es nach dem Frühstück weiter. An der polnischen Grenze wurden wir überraschend zügig abgefertigt und auch auf der ukrainischen Seite war die Zollabfertigung zügig beendet, so dass wir am frühen Abend auf der ukrainischen Seite beim Pizzaessen den Tag ausklingen ließen.

Am Montagmorgen ging es kurz nach 6:00 Uhr weiter, damit wir den Berufsverkehr durch Lemberg umgehen konnten. Wir kamen gut vorwärts auch die Fahrzeuge machten gut mit. Nur die digitalen Fahrtenschreiber gingen mangels GPS-Signal immer wieder auf Störung.  Am frühen Abend kamen wir in Odessa an. Die 3 Sattelzüge von H u H fuhren zum Missionswerk ‚Neues Leben‘, während unsere beiden Lastzüge zu Sascha, dem Bischof der lutherischen Brüdergemeinde, fuhren.

Am Dienstagmorgen wurden unsere beiden Lkws mit der Unterstützung der Brüder abgeladen. Wie immer wurde ein Teil der Ladung auf die bereitgestellten Fahrzeuge der Pastoren aufgeteilt, um in den Gebieten der neutralen Zone verteilt zu werden. Die Sattelzüge von H u H wurden zur gleichen Zeit beim Missionswerk ‚Neues Leben‘ entladen.

Mein Lkw ging am Nachmittag mit dem Rest der Ladung, bestehend aus Stühlen, Tischen und Türen  auch zum Missionswerk. Geplant waren die Güter zum Einsatz in dem im Rohbau befindlichen Seniorenheim. Am Abend ging es noch mit der Gruppe in die Innenstadt zu einem kleinen Stadtrundgang. Bis jetzt ist die Innenstadt mit den schönen Gebäuden verschont geblieben. Betroffen gemacht haben uns die Bilder von den Gefallenen an einem zentralen Platz in Odessa. Danach gingen wir zusammen noch Abendessen in einem typisch ukrainischen Lokal.

Am Mittwochmorgen zeigte uns Fjodor, der Missionsleiter, seine weiteren Projekte, u.a. das im Rohbau befindliche Seniorenheim, die Wohncontainer der Obdachlosen und das REHA-Haus für Suchtkranke. Dann ging es noch zum Gemeindehaus mit Hospiz in das Zentrum von Odessa. Dort konnten wir auch sehen, wo die Lebensmittel an die Bedürftigen der Stadt verteilt wurden und eine Armenspeisung durchgeführt wurde. Nach einem reichhaltigen Mittagessen machten wir uns wieder auf den Heimweg. Wir übernachteten auf einem TIR Parkplatz hinter Uman. Es war nicht mehr erlaubt auf einem Parkplatz bei einer Tankstelle zu übernachten, da teilweise auch zivile Lkws mit Drohnen angegriffen werden.

Am Donnerstagmorgen ging es in aller Frühe weiter zur ukrainischen Grenze. Wir hatten ein Zeitfenster von 17:00 bis 20:00Uhr. Um 17:30 waren wir an der Grenze. Die Abfertigung auf beiden Seiten ging relativ zügig, obwohl wir auf der polnischen Seite mit allen Fahrzeugen zum Röntgen mussten. Trotzdem waren wir um 23:00 auf einem polnischen Rasthof in der Nähe von Krakau.

Am Freitagmorgen ging es weiter Richtung Heimat. Auf dem Autohof Mönchberg verabschiedeten wir uns, weil Daniel und Andreas weiter nach Hause fuhren und ich noch zu einem Familientreffen wollte, während die 3 Lkws von H u H auf dem Autohof übernachteten. In Dinkelsbühl verabschiedete ich mich von meinem Mitfahrer Jürgen, der noch den Lkw bis zu sich nach Hause fuhr.

Auch auf dieser Fahrt erlebten wir Gottes Bewahrung und Führung. Die Lkws blieben ohne Panne und auch wir wurden von Drohnenangriffen verschont. Dem HERRN sei Lob und Dank.