Am Samstag, den 07.03.2026 ging es am frühen Morgen mit 6 Lkws auf Tour. Ein ausgedienter Getränkelaster wird als Spende in Odessa bleiben und als Verteilerfahrzeug für Hilfsgüter weiterhin seinen Dienst tun. Wir kamen zügig vorwärts und übernachten auf einem polnischen Autohof. Am Sonntag ging es weiter zur polnisch-ukrainischen Grenze nach Korczowa. Erstaunlicherweise war viel weniger los als sonst und so konnten wir beide Grenzformalitäten in Rekordzeit abwickeln. Übernachtet haben wir wieder kurz hinter der Grenze. Am Montag früh ging es zügig weiter, nur unterbrochen von kurzen Kaffeepausen. Ein Teil des Konvois übernachtete an der Autobahn zwischen Uman und Odessa auf einem Rasthof, während Daniel und ich mit unseren beiden Lkws noch weiter Richtung Odessa fuhren, da am nächsten Morgen schon die Abholer der Hilfsgüter warten. Wir übernachteten kurz vor Odessa an einer Tankstelle, da ab 22:00 Sperrstunde ist.
Am Dienstagmorgen erreichten wir die lutherische Bibelschule, wo wir nach einem Frühstück und gemeinsamen Gebet die Hilfsgüter auf die von den Pastoren bereit gestellten Fahrzeuge umluden. Ein Teil wurde in einem von unserem Container umgeladen. Dann wurde der Rest beim Missionswerk ‚Neues Leben‘ aus geladen. Abends sind wir noch gemeinsam in die Innenstadt von Odessa gefahren, um die schöne Stadt zu genießen. Als Abschluß haben wir noch gemeinsam in einem Restaurant gegessen.
Am Mittwoch ging es mit einem von unseren Lkws und unserer Gruppe nach Mykolajiw, wo wir einen von unseren Container in einer lutherischen Gemeinde als Spende und Lagermöglichkeit zurückließen. Wir machten noch einen Spaziergang durch die Stadt, wo wir die Zerstörungen des Krieges zu Gesicht bekamen. Nachdenklich und betroffen machten uns die Bilder von den gefallenen Soldaten und Soldatinnen, die uns allen die Grausamkeit des Krieges offenbarte. Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Brüderhaus der lutherischen Gemeinde ging es wieder zurück nach Odessa. Von dort machten wir uns auf den Heimweg. Kurz vor Uman haben wir dann übernachtet.
Am Donnerstag ging es dann zügig weiter Richtung Grenze, die wir wegen der schleppenden Abfertigung auf der polnischen Seite erst kurz nach Mitternacht passieren konnten.
Am späten Freitagmorgen ging es dann weiter. Auf einem polnischen Autohof wurden einige Lkws von uns gewaschen. Wir nutzten die Zeit um in dem angeschlossenen Restaurant zu essen. Wir fuhren dann noch weiter bis kurz vor der polnisch-deutschen Grenze, um dort auf einem Rasthof zu übernachten.
Am Samstag machten wir uns auf den restlichen Heimweg, wo wir am Nachmittag wohlbehalten zu Hause ankamen. Vielen Dank für alle Begleitung im Gebet. Es ist für uns nicht selbstverständlich, dass alles gut verläuft. Einer der Mitfahrer hat ein Video unseres Einsatzes gemacht, damit ihr einen Eindruck von der Fahrt bekommt.